Produkbereich Ferrofluid
Ein sauberer Auswahlprozess für das Ferrofluid berücksichtigt gleichermassen Eigenschaften des Ferrofluids und die Eigenschaften des Lautsprechers. Für das Ferrofluid sind Viskosität und Sättigungspolarisation wichtig, und in der Anwendung sind die Füllmenge und Kompatibilität entscheidend.
Die optimale Füllmenge für einen Lautsprecher kann mit den Abmessungen des Luftspaltes und der Spulengeometrie ermittelt werden:
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Die empfohlene Toleranz für die Füllmenge an Ferrofluid ist
±10% was am besten mit einem Volumendosierer erreicht wird. Zu starke überfüllung führt zu
Verlust von Ferrofluid innerhalb des Lautsprechers. Unterfüllung führt sehr schnell zu äusserst unerwünschten
Systemverhalten wie z.B. Doppelhöcker im Impedanzverlauf, mangelhafter Leistungsfähigkeit und unschöne Effekte wegen
dezentrierender Kräfte auf die Schwingspule. Für eine Anfrage ist es sinnvoll all diese Information zu haben, bitte füllen Sie unser
Lautsprecher-Informationsblatt
aus.
Bitte beachten Sie, dass dieses Formular mit dem Acrobat Reader ausgefüllt werden muss, andere Betrachter,
wie Xpdf können die Formularfelder nicht ausfüllen und die Berechnungen nicht durchführen.
Wenn die Füllmenge fest steht sollte die Viskosität im Hinblick auf das gewünschte Dämpfungsverhalten ausgesucht werden.
Der Wert der Sättigungspolarisation des Ferrofluids sollte unter Berücksichtigung der Flussdichte im Spalt und der Auslenkung des Systems gewählt werden. Für Hochtonsysteme mit geringen Auslenkungen und hoher Flussdichte sollten die 11 mT Typen gewählt werden. Langhubige Systeme haben öfter geringere Flussdichte im Spalt und erfordern deshalb die Typen mit hörer Sättigungspolarisation 22...44 mT. Ferrofluide mit höheren Sattigungswerten können im Vergleich eine niedrigere Lebensdauererwartung haben. Deshalb empfehlen wir den Wert der Sättigungspolarisation nicht höher als notwendig zu wählen.
Ein erfolgreicher Einsatz von Ferrofluid in einer Lautsprecheranwendung erfordert eine unbedingte vollständige Verträglichkeit des Ferrofluids mit allen eventuell in Kontakt kommenden Werkstoffen, einschliesslich:
Grosse Sorgfalt sollte darauf verwendet werden um sicher zu stellen, dass keine Kapillarspalte vorhanden sind, durch die das Ferrofluid aus dem Spalt wandern könnte. Die üblichen Schwachpunkte sind:
Die Temperaturbeständigkeit des Ferrofluids sollte unter Berücksichtigung der Betriebstemperatur der Schwingspule erfolgen. Moderate oder niedrige Temperaturanforderungen erfordern den Einsatz eines Standardproduktes wie zum Beispeil APG 800 Serie. Erhöhte Temperaturanforderungen erfordern den Einsatz von esterbasierten Serien oder der APG 2100 Premiumserie.